Dolby Vision
Ein proprietäres HDR-Format von Dolby, das dynamische Metadaten und einen 12-Bit-Farbpfad nutzt, um jede Szene (oder jedes Frame) einzeln tonzuwerten. Das anspruchsvollste HDR-Ziel, das ein TV unterstützen kann.
Dolby Vision kodiert Helligkeit, Farbvolumen und Tone-Mapping-Hinweise Frame für Frame und lässt das Display die Absicht des Urhebers unabhängig von seiner eigenen Spitzenhelligkeit wiedergeben. HDR10 verwendet im Gegensatz dazu einen statischen Metadatenblock pro Titel.
Warum dynamische Metadaten wichtig sind
Ein 4.000-Nit-Master, das mit statischen Metadaten auf ein 700-Nit-Panel abgebildet wird, beschneidet Lichter oder verschluckt Schatten in jeder Szene, die vom Durchschnitt abweicht. Dynamische Metadaten lassen das Display nur dort abregeln, wo es nötig ist.
Streaming-Unterstützung
Netflix, Disney+, Apple TV+ und Max vertreiben ihren HDR-Katalog dort in Dolby Vision, wo lizenziert. Die meisten UHD-Blu-rays tragen sowohl DV- als auch HDR10-Schichten.
Vorsicht bei
„Dolby Vision kompatibel“ auf einem 400-Nit-Panel kann die Absicht des Formats nicht zeigen — die Metadaten helfen, können aber keine Helligkeit herbeizaubern. Achte auf Dolby Vision IQ (das sich an Umgebungslicht anpasst) plus 1.000+ Nits Spitze für das volle Erlebnis.