Glossar
Dynamischer Treiber
Der häufigste Kopfhörer-/Ohrhörer-Treibertyp. Eine Schwingspule in einem Magnetspalt bewegt eine Membran, um Schall zu erzeugen. Günstig, robust und gut im Bass.
Ein dynamischer Treiber ist im Grunde ein winziger Tauchspulen-Lautsprecher. Das Wechselstromsignal fließt durch die Schwingspule, die im Feld eines Permanentmagneten sitzt; die resultierende Kraft drückt die Membran.
Stärken
- Bass. Der große Hub, der für tiefe Frequenzen nötig ist, ist die Heimat dynamischer Treiber.
- Kosten. Mit Abstand die günstigste Treibertechnologie.
- Robustheit. Übersteht Stürze und Feuchtigkeit besser als elektrostatische oder planare Treiber.
Schwächen
- Masse. Die Schwingspule fügt Trägheit hinzu; das Transientenverhalten bleibt hinter planar-magnetisch und elektrostatisch zurück.
- Verzerrung bei hohem SPL. Hubbegrenzt; stark belastet verzerren dynamische Treiber früher als planare.
Treibergröße
Größerer Treiber = mehr bewegte Luft = einfacherer Tiefbass, aber langsamere Transienten. 40–50 mm sind typisch für Over-Ear; 6–14 mm für IEMs.
Wo das zählt
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