Integrierte Grafik (iGPU)
Eine GPU, die in dasselbe Silizium wie die CPU integriert ist und Systemspeicher teilt, statt dedizierten VRAM zu nutzen. Ausreichend für Produktivität, leichtes Gaming und Video; nicht für AAA-Gaming in hohen Einstellungen.
Integrierte Grafik teilt sich Package, Leistungsbudget und Speicherbus der CPU. Sie macht eine dedizierte GPU in dünnen Laptops, Mini-PCs und Budget-Desktops überflüssig.
Was moderne iGPUs können
- AMD Radeon 890M (Strix Point), Intel Arc 140V (Lunar Lake), Apple M-Serie-GPU. Alle bewältigen 1080p-E-Sport mit 60+ FPS, leichtes AAA-Gaming in niedrigen Einstellungen und 4K-Videobearbeitung mit Proxies.
- NPU-Beschleunigung ist oft daneben angesiedelt und übernimmt KI-Inferenz, die sonst die iGPU bewältigen müsste.
Speicherbandbreite ist die Grenze
iGPUs werden meist durch DDR5-/LPDDR5X-Bandbreite ausgehungert (rund 100–135 GB/s). Eine dedizierte GPU mit 500+ GB/s GDDR6X-Bandbreite spielt bei shaderlastigen Workloads in einer anderen Liga.
In Vergleichen
Für einen produktivitätsorientierten Laptop macht eine starke iGPU eine dedizierte GPU-SKU überflüssig — das spart Kosten, Gewicht und Akku. Für Gaming oberhalb von 1080p mittel bleibt eine dedizierte GPU unverzichtbar.