Glossar
OLED
Organic Light Emitting Diode — eine Displaytechnologie, bei der jedes Pixel sein eigenes Licht abgibt, was echtes Schwarz, Pro-Pixel-Kontrast und sehr schnelle Reaktionszeiten ermöglicht.
OLED-Displays nutzen organische Verbindungen, die Licht abgeben, wenn Strom durch sie fließt. Anders als LCDs (die eine Hintergrundbeleuchtung brauchen) wird jedes OLED-Pixel einzeln gesteuert.
Warum es zählt
- Perfektes Schwarz. Ein ausgeschaltetes OLED-Pixel ist wirklich schwarz und liefert theoretisch unendlichen Kontrast.
- Schnelle Reaktion. Pixelübergänge im Submillisekundenbereich — relevant für Gaming mit hoher Bildwiederholrate.
- Dünnere Panels. Keine Hintergrundbeleuchtungsschicht.
Varianten
- WOLED (LG Display) — weißes Subpixel mit Farbfiltern.
- QD-OLED (Samsung) — Quantenpunkt-Farbumwandlung auf einem blauen OLED-Stack; höhere Spitzenhelligkeit in HDR.
- LTPO-OLED — Low-Temperature-Polycrystalline-Oxide-Backplane, das dynamische Bildwiederholraten von 1 Hz bis 120+ Hz ermöglicht.
Nachteile
Einbrennen bleibt bei statischen Inhalten (HUDs, Taskleisten) ein Thema. Moderne Panels mildern es mit Pixel-Shift, Logo-Dimming und Auffrischroutinen, können es aber nicht beseitigen. Die maximale Vollbildhelligkeit bleibt weiterhin hinter Mini-LED zurück.
Wo das zählt
Categories that use oled
Im Vergleich sehen
OLED on real comparisons
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