Glossar
PWM-Flimmern
Pulsweitenmodulations-Flimmern — eine Helligkeitssteuerungstechnik, die die Hintergrundbeleuchtung oder OLED schnell ein- und ausschaltet. Bei niedrigen Frequenzen nehmen empfindliche Betrachter Flimmern wahr; Augenbelastung und Kopfschmerzen können die Folge sein.
Die meisten modernen Displays dimmen, indem sie den Tastgrad der Impulse an LEDs oder OLED-Elemente reduzieren, statt die Spannung zu senken. Das Display ist für einen Teil jedes Zyklus voll an und für den Rest voll aus.
Warum manche Nutzer es bemerken
- OLED-Telefone bei niedriger Helligkeit nutzen oft PWM im Bereich 240–480 Hz. Empfindliche Betrachter berichten von Augenermüdung und Kopfschmerzen.
- Hochfrequentes PWM (1.920+ Hz) gilt weithin als unmerklich. Aktuelle Flaggschiff-OLEDs (OnePlus 12, Honor-Magic-Reihe, Xiaomi 14 Pro) bewerben 2.160 Hz bis 4.320 Hz PWM für empfindliche Nutzer.
- DC-Dimming senkt die Spannung, statt zu takten. Sauberer für empfindliche Betrachter, aber schwerer sauber auf OLED ohne Farbverschiebungen umzusetzen.
Was zu prüfen ist
- PWM-Frequenz bei minimaler Helligkeit (der ungünstigste Fall).
- Ob das Gerät einen DC-Dimming- oder „Anti-Flimmer“-Schalter bietet.
- Unabhängige Messungen (Notebookcheck, DXOMARK) — Hersteller veröffentlichen PWM-Spezifikationen nicht immer.
In Vergleichen
Für Nutzer, die empfindlich auf PWM reagieren, kann diese einzelne Spezifikation Spitzenhelligkeit, Bildwiederholrate und Farbgenauigkeit zusammengenommen überwiegen.
Wo das zählt
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