Glossar
RAW
Ein unverarbeitetes Bilddateiformat, das die vollständigen Daten des Sensors bewahrt. Im Vergleich zu JPEG bietet RAW weit größere Flexibilität in der Nachbearbeitung — Belichtung, Weißabgleich und Schatten lassen sich ohne Qualitätsverlust wiederherstellen.
Eine RAW-Datei ist die tatsächliche Auslesung des Sensors, kein verarbeitetes Bild. Verschiedene Hersteller nutzen verschiedene RAW-Formate (.CR3 Canon, .NEF Nikon, .ARW Sony, .DNG Adobe/Apple/Pixel).
Kompromisse
- Größe. Eine RAW-Datei ist 20–80 MB groß; ein JPEG 4–8 MB.
- Nachbearbeitung. RAW erfordert Bearbeitungssoftware (Lightroom, Capture One, darktable). Die meisten lassen sich ohne Konvertierung nicht öffnen.
- Wiederherstellung. 3–4 Blendenstufen aus den Schatten holen; ausgefressene Lichter um 1–2 Blendenstufen wiederherstellen. Mit JPEG unmöglich.
RAW auf Telefonen
Apples ProRAW und Googles Pixel RAW erfassen die vollständigen Sensordaten und wenden zugleich eine gewisse Computational-Pipeline an (HDR, Rauschunterdrückung). Sie bieten RAW-Flexibilität mit smartphone-bewusster Verarbeitung.
Wo das zählt
Categories that use raw
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