Glossar
Sensorgröße
Die physische Fläche des Bildsensors einer Kamera. Größere Sensoren sammeln mehr Licht, liefern weniger Rauschen, geringere Schärfentiefe und bessere Low-Light-Leistung. Der einzelne größte Faktor für die Bildqualität.
Die Sensorgröße überragt für die Bildqualität fast jede andere Kameraspezifikation.
Gängige Größen (kleinste bis größte)
- 1/2,5" – 1/1,3" — Smartphone-Sensoren. Fläche: 24–58 mm².
- 1" — Premium-Kompaktkameras, Spitzentelefone (Xiaomi 14 Ultra). 116 mm².
- Four Thirds — Panasonic, OM System. 225 mm².
- APS-C — Sony, Fujifilm, Canon Mittelklasse. 332–370 mm².
- Vollformat (35 mm) — 864 mm².
- Mittelformat — Fujifilm GFX, Hasselblad. 1.452 mm².
Praktische Auswirkung
Jeder Schritt nach oben verdoppelt etwa die Lichtaufnahme. Ein Vollformat bei ISO 6400 sieht aus wie ein APS-C bei ISO 3200 oder ein Four Thirds bei ISO 1600.
Schärfentiefe
Größere Sensoren ergeben bei gleicher Bildgestaltung eine geringere Schärfentiefe — der „cremige Bokeh“-Look. Telefone simulieren dies rechnerisch; die Ergebnisse variieren.
Wo das zählt
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