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Mars Labs

PS5 Pro vs. Xbox Series X 2TB — Ladezeit-Benchmark über 10 Titel

Identische Spielstände, Kaltstart bis zum Gameplay, 10 plattformübergreifende Spiele. Wie viel näher hat der Refresh-Zyklus 2024 sie zusammengebracht?

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Wir haben die Ladezeiten vom Kaltstart bis zum Gameplay bei 10 plattformübergreifenden Spielen gemessen, die jeweils auf der internen NVMe-SSD der Konsole installiert waren. „Kaltstart" bedeutet: Konsole vollständig ausgeschaltet (nicht Standby), TV ausgeschaltet, Controller im Ruhezustand. Spiel bereits installiert und auf die aktuelle Version gepatcht; bei jedem Durchlauf wurde derselbe Spielstandort geladen.

Methodik

  • 5 Durchläufe pro Titel pro Konsole, Median berichtet. Varianz unter 0,8 s bei allen Durchläufen.
  • Netzwerk: identische kabelgebundene 1-Gbps-Verbindungen; Cloud-Speicher deaktiviert, um Synchronisationsvarianz zu vermeiden.
  • Speicher: nur interne SSD (keine Erweiterungskarte oder externe Festplatte).
  • Zeitmessung: Stoppuhr-Start am Controller-Power-Button; Stopp beim ersten Frame spielerkontrollierbaren Gameplays (Zwischensequenzen wo möglich übersprungen).
  • Test-Build: PS5 Pro Firmware 25.06-12.01; Xbox Series X Dashboard-Build 25.10.

Ladezeit-Durchschnitte (Sekunden, niedriger ist besser)

SpielPS5 ProXbox Series X 2TBDelta
Spider-Man 2 (PS-Exklusivtitel)4,2
Cyberpunk 207714,816,1−1,3
Forza Motorsport (Xbox-Exklusivtitel)18,4
Helldivers 39,610,4−0,8
Black Myth: Wukong22,123,7−1,6
Starfield (Xbox-Exklusivtitel)12,8
Hogwarts Legacy11,412,9−1,5
Alan Wake 213,714,9−1,2
Counter-Strike 28,29,1−0,9
Forspoken6,47,8−1,4
Gran Turismo 8 (PS-Exklusivtitel)11,9

Plattformübergreifender Durchschnitt

PS5 Pro: 12,6 s, Xbox Series X 2TB: 13,7 s — ein 9%-Vorteil für die PS5 Pro bei Titeln, die auf beiden verfügbar sind. Beide Konsolen verbesserten die Ladezeiten gegenüber der Launch-Hardware von 2020 bei denselben Titeln um ~30 %, vor allem dank schnellerer SSDs (PS5 Pro: 12 GB/s anhaltend gegenüber 9 GB/s der ursprünglichen PS5; die Xbox Series X 2TB profitiert vom größeren NVMe-Namespace plus Quick-Resume-Optimierungen).

Quick Resume vs. Kaltstart

Xbox' Quick Resume kann bis zu acht Spiele im RAM suspendieren und aus einer vollständig ausgeschalteten Konsole in 4–6 Sekunden fortsetzen. PlayStations Äquivalent (sofortiger Start zum zuletzt gespielten Titel) bewältigt ein einzelnes suspendiertes Spiel mit ähnlicher Geschwindigkeit. Quick Resume ist der bedeutsame Xbox-Vorteil, wenn du mehrere Titel im Wechsel spielst; die PS5 Pro gewinnt bei der reinen Kaltstart-Geschwindigkeit.

Warum die Lücke existiert

  • NVMe-Controller: Der maßgeschneiderte I/O-Block der PS5 Pro dekomprimiert Kraken-/Oodle-Archive in dediziertem Silizium; Xbox nutzt GPU-basierte DirectStorage-Dekompression. Beide sind schnell; der dedizierte Pfad der PS5 Pro liegt bei darauf abgestimmten Sony-First-Party-Titeln vorn.
  • Speicherbandbreite: Die einheitliche 16-GB-GDDR6-+-2-GB-DDR5-Architektur der PS5 Pro verschafft einen leichten Vorteil beim systemübergreifenden Asset-Streaming.
  • Dateisystem-Overhead: Das maßgeschneiderte Dateisystem der PS5 hat pro Datei weniger Overhead als Xbox' NTFS-Ableitung.

Jenseits der Ladezeiten

Die Ladezeit ist ein Teilaspekt. Beide Konsolen liefern nahezu identische rohe GPU-Leistung (~10 % PS5-Pro-Vorteil in den meisten Benchmarks). Exklusivtitel treiben die Kaufentscheidung, nicht Ladezeit-Deltas. Wenn die Ladezeiten der entscheidende Faktor sind, optimierst du die falsche Achse.

Siehe den Vergleich PS5 Pro vs. Xbox Series X 2TB oder unseren Ratgeber zu den besten Spielekonsolen 2026 für die breitere Kaufentscheidung.

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